Holocaust-Referenz
Argumente gegen Auschwitzleugner

Geschichtsrevisionisten, Holocaustleugner und zwangsrekrutierte Autoren

Ein Zettelkasten der vergeblichen „Wahrheitssuche“

Vorbemerkung für alle, die sich allzu gern gemeint fühlen möchten: Diese Aufstellung enthält nicht nur Holocaustleugner, sondern auch andere Autoren, die von Holocaustleugnern benutzt, zitiert oder sogar missbraucht werden. Es gibt auch eine Sortierung nach Titeln.

Garaudy, Roger

Der Holocaustleugner Roger Garaudy stellt in seinem Buch keine neuen Ideen vor, sondern wiederholt längst widerlegte Fälschungen der Holocaustleugner.

Gauss, Ernst (d.i. Germar Rudolf)

„Ernst Gauss“ ist ein Pseudonym von Germar Rudolf. Der Autor wechselt die Namen öfter als die Textbausteine.

  • Biografische Angaben und alle besprochenen Texte: Germar Rudolf
Giraldi, Philip

Der antisemitische Autor schreibt unter anderem für die Unz Review des Holocaustleugners Ron Unz.

Goebbels, Joseph

Der NS-Propagandaminister schrieb in seinem Tagebuch unverblümt über die Vernichtung der Juden.

Goldhagen, Daniel J.

Daniel J. Goldhagen schrieb ein von Historikern scharf kritisiertes Buch. Den Holocaust hat er allerdings nie infrage gestellt. Das haben sich die „Revisionisten“ selbst ausgedacht.

Graf, Jürgen

Der Holocaustleugner Jürgen Graf übersetzte eine Reihe von Texten anderer „Revisionisten“. Was er selbst verfasste, zeichnet sich durch zwei Dinge ganz besonders aus: starker Antisemitismus und schwache Argumentation. Manchmal suchte er seine „Beweise“ sogar unter der Gürtellinie.

Härtle, Heinrich

Heinrich Härtle schrieb schon 1965 ein Buch, das viele „revisionistische“ Einwände gegen die Realität vorwegnimmt.

Haverbeck, Ursula

2015 äußerte Ursula Haverbeck sich in einem Video zu einem Thema, das sie „Das größte Problem“ nannte. Man fühlt sich wie im falschen Film.

Helsing, Jan van (d.i. Udo Holey)

Udo Holey schrieb unter dem Pseudonym Jan van Helsing mehrere Verschwörungsfantasy-Bestseller und übernahm zahlreiche antisemitische und NS-nahe Ideen.

Herzl, Theodor

Herzl hielt 1897 in Basel die Eröffnungsansprache für den Zionistenkongresses. Ein gefälschtes Zitat, das angeblich aus dieser Rede stammt, erfreut sich bei Antisemiten einer gewissen Beliebtheit.

Heydrich, Reinhard

Manche Antisemiten behaupten, führende NS-Täter seien selbst Juden gewesen, um dem Judentum die Schuld am Holocaust zu geben.

Himmler, Heinrich, Reden in Posen und Sonthofen

Im vertrauten Kreis sprach Heinrich Himmler Klartext über die Massenvernichtung der Juden. Es gibt sogar Tonaufzeichnungen der Reden.

Hitler, Adolf

Einige Eckpunkte zum Diktator, die in Diskussionen mit „Revisionisten“ manchmal erwähnt werden.

Höcke, Björn

Der Geschichtslehrer Björn Höcke wusste anscheinend nicht, dass er einen SA-Spruch benutzt hatte. Er ist sozusagen ein Nichtsgewussthabender. Ahnungslos ist er aber ganz sicher nicht.

Höß, Rudolf, Auschwitz-Kommandant

Wurde Höß gefoltert und zu einer bestimmten Aussage gezwungen? Holocaustleugner behaupten dies und können es nicht belegen.

Hoffmann, Joachim

Der Historiker Joachim Hoffmann bescheinigte dem Holocaustleugner Germar Rudolf Wissenschaftlichkeit. Das hat Rudolfs Ruf nicht geholfen und Hoffmanns Ruf geschadet.

Hoggan, David L.

David L. Hoggan hat ein „revisionistisches“ Grundlagenwerk geschaffen. Historiker stellen fest: viele Seiten, viele Fälschungen.

Honsik, Gerd

Gerd Honsik möchte Hitler von allen Vorwürfen reinwaschen. 36 „revisionistische“ Zeugen helfen ihm dabei. Die Brühe im Abfluss bleibt schmutzig.