Zitate zum Judenmord
Zitate zum Judenmord
Für mich stand damals im Vordergrund, daß die Erschießungen für die Männer, die damit befaßt wurden, eine erhebliche Belastung darstellten und daß diese Belastung durch den Einsatz der Gaswagen entfiel.
Obersturmbannführer Walter Rauff

Gitta Sereny - Auschwitz war kein Vernichtungslager

Diese scheinbar erstaunliche Äußerung, die von Holocaustleugnern erfreut aufgegriffen wird, ist bei näherem Hinsehen bei Weitem nicht so sensationell, wie man meinen könnte.

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Legenden

Das alte Märchen von den jüdischen Ritualmorden wird bis heute immer wieder von Antisemiten aufgewärmt.

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Ausrotten? Aber nie und nimmer!

Wo die Nazis Klartext gesprochen haben, sind die "revisionistischen" Sprachwissenschaftler nicht weit. Das Wort sei doch ganz harmlos und ganz anders gemeint gewesen.

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Anschluss gekündigt

Anhand des Berliner Telefonbuchs von 1941/1942 wollen manche Holocaustleugner "beweisen", dass viele Juden unbehelligt in Berlin gelebt hätten.

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Dieter Wisliceny - Aussagen unter Folter?

Zahlreiche "revisionistische" Texte behaupten, Dieter Wisliceny habe seine Aussagen unter Folter gemacht. Schlägt man nach, dann stellt sich heraus, dass es für diese Behauptung keine Grundlage gibt.

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"... ich bin kein Leugner von irgendwas ..."

Und gleich danach behauptet er, für die rund sechs Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus gäbe es keine Beweise.

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Der beleidigte General möchte löschen

Gerd Schultze-Rhonhof
Gerd Schultze-Rhonhof

Gerd Schultze-Rhonhof begibt sich gern in die Nähe von Rechtsextremisten und Holocaustleugnern. Berichtet man darüber, dann fühlt er sich verunglimpft, droht mit Klage und möchte die betreffenden Texte löschen lassen.

Ich fürchte, das wird nichts, Herr General.

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Schultze-Rhonhof: Der Krieg der viele Väter hatte

Der ehemalige Bundeswehroffizier stellt Adolf Hitler in seinem Buch als friedliebenden Staatsmann dar. Dies ist allerdings nur dank einer höchst eingewilligen Auswahl der Quellen und Zitate möglich.

G. Schultze-Rhonhof: Der Krieg der viele Väter hatte

Tarnbegriff "Sonderbehandlung"

Die Nazis haben einige Tarnbegriffe für die Massenmorde benutzt. Es gibt jedoch zahlreiche Dokumente und Zeugenaussagen, aus denen hervorgeht, was mit Begriffen wie "Sonderbehandlung" wirklich gemeint war.

Tarnbegriff "Sonderbehandlung (1)
Tarnbegriff "Sonderbehandlung (2)

David L. Hoggan: "Der erzwungene Krieg"

"Revisionisten" beklagen sich gern darüber, sie würden von der "offiziellen Geschichtsschreibung" nicht ernst genommen, oder, noch schlimmer, gar nicht erst wahrgenommen.

Das ist kein Wunder: Wo schon ein Laie Widersprüche, Manipulationen, Quellenfälschungen und glatte Lügen findet, schüttelt der gelernte Historiker nur fassungslos mit dem Kopf und wendet sich wichtigeren Dingen zu.

David Hoggan: Der erzwungene Krieg

Verschwörungstheorie im Krokomäntelchen

David Icke ist nicht nur ein Verschwörungstheoretiker, sondern entpuppt sich bei genauerer Betrachtung auch als "Zweifler" am Holocaust.

David Icke

"Sie haben nach Beweisen gefragt?"

Deborah Lipstadt, die Autorin von "Betrifft: Leugnen des Holocaust" hat einen Brief an Bischof Williamson verfasst, der öffentlich die Massenvergasungen bestritten hat. Die deutsche Übersetzung ihres Schreibens wird hier mit freundlicher Genehmigung der Autorin dokumentiert.

Deborah Lipstadt: "Sie haben nach Beweisen gefragt?"

Die Ritterkreuzträger - eine feine Gesellschaft

Ritterkreuz
Ritterkreuz

Traditionsverbände halten die soldatischen Tugenden hoch und kehren die Verbrechen ihrer Waffenbrüder unter den Tisch.

Nicht wenige Ritterkreuzträger waren an der Umsetzung von verbrecherischen Befehlen beteiligt. So stammt beispielsweise der berüchtigte "Reichenau-Befehl" über die "Sühne am jüdischen Untermenschentum" von einem dekorierten Wehrmachtsoffizier.

Verschiedene Ritterkreuzträger waren nach dem Krieg in rechtsextremistischen Gruppierungen aktiv, einigen wurde bei ihrer Bestattung die letzte Ehre mit dem Hitlergruß erwiesen. Auf distanzierende oder klärende Worte der Traditionsverbände wartet man vergebens.

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Eine Warnung an Stalin

Warnung an Stalin
Warnung an Stalin

Offensichtlich erhielt Stalin kurz vor dem deutschen Angriff von seinem Geheimdienst eine Warnung. Er glaubte jedoch nicht an einen deutschen Angriff und tat die Warnung als Unfug ab.

Dieses Dokument ist ein weiteres Argument gegen die so genannte "Präventivkriegsthese", die davon ausgeht, dass Hitler einem Angriff Stalins nur kurz zuvorgekommen sei.

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Adolf Hitler: Man of the Year 1938

Hitler, Man Of The Year 1938

Die Zeitschrift "Time" hat Hitler 1938 zum Mann des Jahres gekürt. Manche Rechtsextremisten glauben, dies sei eine Auszeichnung gewesen, die Hitlers staatsmännische Verdienste in angemessener Form gewürdigt habe.

Ihnen sei gesagt, dass Adolf Hitler nur den zweiten Platz belegt hat.

Der erste Platz gehört Stalin, der sogar zweimal zum "Man of the Year" ernannt wurde.

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Lebensraum

Der Kampf um "Lebensraum" zieht sich wie ein roter Faden durch Hitlers Denken. Neben anderen Argumenten und Tatsachen macht auch dies wiederum deutlich, dass Hitlers Angriff auf die Sowjetunion keineswegs ein Präventivkrieg war, wie Rechtsextremisten manchmal behaupten. Die Eroberung von "Lebensraum im Osten" war vielmehr das erklärte Ziel des Diktators.

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Der Luftkrieg

Der "Luftkrieg" kommt bei Hitler-Apologeten und Auschwitzleugnern praktisch nur in einer einzigen Form vor: Sie klagen über die Angriffe auf deutsche Städte im Zweiten Weltkrieg und sprechen in diesem Zusammenhang sogar vom "Bombenholocaust". Auch prominente Holocaust-Leugner wie David Irving haben sich dieses Themas angenommen.

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Gut sortiert ist halb gelogen

Die Holocaust-Leugner arbeiten manchmal mit einer Liste, aus der hervorgehen soll, dass die Operzahlen von Auschwitz stetig gesunken seien. Dieses "Argument" funktioniert allerdings nur, wenn man die Liste etwas eigenwillig sortiert - mal ganz davon abgesehen, dass viele dieser Zahlenangaben sowieso keine solide Grundlage haben.

Gut sortiert ist halb gelogen

Manfred Adler

Der katholische Ordenspriester Manfred Adler griff in seinen Schriften immer wieder auf rechtsextremistisches Material zurück.

Manfred Adler
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