Holocaust-Referenz
Argumente gegen Auschwitzleugner

Wozu das alles?

Über den Sinn und Zweck dieser Seiten

Als 1996 die erste Version dieser Website erschienen ist, habe ich die folgenden Bemerkungen vorangestellt:

Die Leugnung der Verbrechen von Auschwitz und in anderen Vernichtungslagern ist, wie es scheint, eher eine Glaubensfrage als ein politischer Standpunkt. Rationale Argumente scheitern, wo die Realität zur Ansichtssache mutiert.

Dennoch halte ich es für falsch, die Lügen und Verzerrungen der Auschwitzleugner unbeantwortet zu lassen. Aus diesem Grund möchte ich auf diesen Seiten Material zur Auseinandersetzung mit Holocaustleugnern anbieten.

Diese Sätze gelten für mich nach wie vor.

2023 habe ich mein Buch Argumente gegen Auschwitzleugner veröffentlicht. Dort ist noch eine Widmung dazugekommen, die ich auch hier wiedergeben möchte:

Ich danke allen Geschichtsfälschern
die mich gedrängt haben
so viel Richtiges
über die deutsche Geschichte zu lernen.

Informationen zum Buch: Argumente gegen Auschwitzleugner

Ich habe nicht den Anspruch, Holocaustleugner durch Argumente und Fakten überzeugen zu wollen. Falls es gelingen sollte, würde ich mich freuen, aber ich erwarte es nicht. Diese Leute verhalten sich ähnlich irrational wie die Anhänger einer Sekte. Gegen das, was andere Menschen Realität nennen, sind sie weitgehend immun. Eine Autorin nannte ihr Auftreten einmal einen „Amoklauf gegen die Wirklichkeit“. Ich finde diesen Begriff sehr treffend: Mit Amokläufern kann man nicht diskutieren.

Es ist aber meiner Ansicht nach trotzdem wichtig, sie als das vorzuführen, was sie sind: unreflektierte Glaubenskrieger und meist auch fanatische Antisemiten.

Oder, wie Ken McVay, der Direktor des Nizkor-Projekts, einmal sinngemäß gesagt hat: Mit Holocaustleugnern diskutieren, das ist, als wollte man versuchen, einen Pudding an die Wand zu nageln. Das schafft man natürlich nicht. Aber es ist wichtig, allen Zuschauern zu zeigen, dass der Pudding ein Pudding ist.

Genau dies ist der Sinn dieses Projekts.

Auf der einen Seite steht diese Website, die Holocaust-Referenz. Hier finden Sie historische Fakten und Informationen über die Tricks, mit denen Rechtsextremisten versuchen, die Geschichte umzuschreiben.

Flankierend daneben steht seit einer Reihe von Jahren das NS-Archiv. Dort ist eine Sammlung von Dokumenten zum Nationalsozialismus abgelegt, teilweise auch als Faksimiles.

Nutzung durch Dritte

Diese Webseiten sind als eine Art Erste-Hilfe-Kasten gegen Auschwitzleugner zu verstehen. Wer es wie ich für wichtig hält, diese Leute mit Argumenten zu bekämpfen, darf zitieren oder Links setzen, soweit der Sinn meiner Aussagen erhalten bleibt. Über eine kurze Nachricht würde ich mich freuen. Alle anderen Nutzungsarten, besonders kommerzieller Natur, sowie die Übernahme ganzer Texte bedürfen meiner ausdrücklichen Genehmigung.

Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kommentare haben, oder falls Sie nicht funktionierende Links oder sonstige Fehler finden, würde ich mich über Ihre Email freuen.


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