Verfolgung und Vernichtung im NS-Regime
Eine grausame Folgerichtigkeit von einzelnen Ausschreitungen bis zur Massenvernichtung.
Auschwitz, Vernichtungslager
Auschwitz war das größte und bekannteste Vernichtungslager. Entsprechend wütend attackieren Holocaustleugner diese Realität.
Auswanderung, Auswanderungsverbot
In der Anfangszeit wollte das NS-Regime die Juden vertreiben; in diese Phase fällt der „Madagaskar-Plan“. Im Oktober 1941 erließ Heinrich Himmler ein Auswanderungsverbot, und die Juden waren Gefangene des NS-Systems.
Bücherverbrennungen 1933
Es war keine „Reinigung“, wie Goebbels auf dem Opernplatz behauptete. Es war die Vernichtung von Kultur und Weltliteratur unter dem Applaus der uniformierten NS-Anhänger.
Die „Affäre Katzenberger“, ein NS-Justizskandal
Juristen wirkten bei der auch nach damaligen Verhältnissen unrechtmäßigen Verfolgung von Juden mit. Ein Justizskandal, dessen Geschichte verfilmt wurde.
Der gelbe Fleck, Paris 1936
Lion Feuchtwanger schrieb das Vorwort zu diesem Buch, das die Verfolgung und Ausgrenzung der Juden in Deutschland anhand von Zeugenaussagen und zeitgenössischen Berichten schilderte.
„Euthanasie“ im NS-Regime
Die Massenvernichtung von Menschen wurde in Hartheim, Pirna, Bernburg und an anderen Orten erprobt.
Gaswagen, Auschwitz auf Rädern
Die Massenvernichtung geschah nicht nur in den großen, bekannten Todesstätten. Millionen wurden außerhalb der Lager ermordet, sehr viele mit fahrbaren Gaskammern.
Der Generalplan Ost
Der Plan sah die „Germanisierung“ der eroberten Gebiete im Osten vor. Die Bewohner sollten vertrieben oder ermordet werden. Die Juden, die dort lebten, existierten im Plan von vornherein nicht mehr.
Korherr, Richard, Statistik der Vernichtung
Anfang 1943 forderte Heinrich Himmler eine Statistik über den Stand der Massenvernichtung an. Richard Korherr lieferte die Zahlen und wusste von nichts.
Sterilisation und Kastration mit Röntgenstrahlen
Vor der Massenvernichtung und im Rahmen der Euthanasie gab es Überlegungen, unerwünschte Menschengruppen durch Röntgenstrahlen – teilweise sogar unbemerkt – fortpflanzungsunfähig zu machen und so ihre Zahlen zu dezimieren.
→Tarnbegriffe
Die NS-Täter benutzten verharmlosende Begriffe, um die Verbrechen zu verschleiern. Sie hinterließen viele Spuren und Dokumente, um die beschönigenden Begriffe richtig einzuordnen.
Wannsee-Konferenz
Die Konferenz am 20. Januar 1942 diente der Organisation des Massenmordes, zu dem Hitler sich im Laufe des Jahres 1941 entschlossen hatte. Holocaustleugner möchten die Realität nicht akzeptieren und konstruieren „Bedenken“.
Warschauer Ghetto
Zwischen Mitte 1941 und Mai 1943 sind mehr als 450.000 jüdische Gefangene unter Aufsicht der Nationalsozialisten aus dem Warschauer Ghetto verschwunden. Wo sind sie geblieben?
→Zitate zum nationalsozialistischen Massenmord
Es gibt eine ganze Reihe von Zitaten, auch von NS-Tätern, die keinen Zweifel an dem lassen, was Holocaustleugner nicht wahrhaben wollen.
Zyklon B
Das ursprünglich als Insektenvernichtungsmittel entwickelte Gift wurde in Gaskammern zur Vernichtung von Menschen eingesetzt – eine furchtbare und grausame Folgerichtigkeit, nachdem das NS-Regime Juden als „Parasiten“ und „Blutsauger“ diffamiert hatte.