Das ABC der Auschwitzleugner

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Auswanderung der Juden im "Dritten Reich"

Da die Holocaust-Leugner den Judenmord bestreiten, müssen sie für den Verbleib der europäischen Juden eine andere Erklärung finden. Eines dieser Erklärungsmodelle geht dahin, dass die Juden den Nazis durch Auswanderung und Flucht entkommen bzw. vertrieben oder in die Sowjetunion verschleppt worden seien.

Es trifft zwar zu, dass die Nazis bis Anfang der vierziger Jahre noch davon ausgingen, sie könnten die sogenannte "Judenfrage" durch Vertreibung der Juden aus ihrem Einflussbereich lösen, doch danach trat das Vernichtungsprogramm in Kraft.

Wichtige Markierungspunkte in dieser Entwicklung von der Vertreibung zum Massenmord waren das Auswanderungsverbot für Juden, das Himmler am 23. Oktober 1941 erließ, und die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942. Die Juden wurden nun in Ghettos konzentriert und mit Zügen in die Vernichtungslager transportiert.

Die Behauptungen der Holocaust-Leugner über die angebliche Auswanderung der Juden werden teilweise sogar durch Dokumente und Statistiken der Nazis selbst widerlegt.



Siehe auch:

Die Auswanderung der Juden in der Argumentation der Holocaust-Leugner:

© Jürgen Langowski 2019
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