Holocaust-Referenz
Argumente gegen Auschwitzleugner

Texte der Geschichtsrevisionisten, Fälscher und Holocaustleugner

Ein Zettelkasten der vergeblichen „Wahrheitssuche“

Vorbemerkung für alle, die sich allzu gern gemeint fühlen möchten: Diese Aufstellung enthält nicht nur Texte von Holocaustleugnern, sondern auch andere Publikationen, die von Holocaustleugnern benutzt oder sogar missbraucht werden. Es gibt auch eine Sortierung nach Autoren.

666 – Zahl des Tiers, Johannes Rothkranz

Der verschwörungsgläubige Katholik präsentiert zahlreiche antisemitische Vorurteile und beruft sich auf Holocaustleugner.

Adolf Hitler: Begründer Israels, Hennecke Kardel

Der ehemalige SS-Offizier, der auch unter dem Namen Jean Ledraque antisemitische Texte schrieb, leugnet den Holocaust und ist der Ansicht, Hitler habe den Nationalsozialismus verraten.

American Hebrew, „Holocaust“ 1919

Holocaustleugner benutzen eine Meldung von 1919, um den Holocaust inden 1940er Jahren zu „widerlegen“. Funktioniert nicht.

Dänische Felder, Kurt Tucholsky

Der Autor warnte schon sehr früh vor dem Nationalsozialismus. Heute missbrauchen Holocaustleugner seine Texte.

Das Ende der Lügen, Sonja, Margolina

„Revisionisten“ benutzten zeitweise das Buch, das ihnen willkommene Vorlagen bot.

Das größte Problem, ein Film von Ursula Haverbeck

2015 veröffentlichte Ursula Haverbeck einen Film mit dem Titel Das größte Problem. Es ist kein Blockbuster geworden.

Das jüdische Holocaust-Dogma, Ben Weintraub (Pseudonym)

Mystische Zahlengymnastik als Beweise gegen den Holocaust? Wenn man den Holocaustleugnen möchte, geht so gut wie alles.

Der Auschwitz-Mythos, Wilhelm Stäglich

Der Ex-Marineoffizier und Finanzrichter Wilhelm Stäglich schrieb mit seinem Buch Der Auschwitz-Mythos einen Klassiker der Holocaustleugnung.

Der Eisbrecher, Viktor Suworow

Ein Buch, das den Anhängern der Präventivkriegsthese vorübergehend Aufwind verschaffte, bis Historiker die Luft aus Suworows aufblasbaren Lastenseglern gelassen haben.

Der erzwungene Krieg, David L. Hoggan

David L. Hoggan hat ein „revisionistisches“ Grundlagenwerk geschaffen. Historiker stellen fest: viele Seiten, viele Fälschungen.

Der Erfinder, Jakov Lind

Ein satirisches Buch, das von Antisemiten missverstanden und ernst genommen wird.

Der gelbe Fleck, Lion Feuchtwanger: Vorwort zu Der gelbe Fleck

Feuchtwanger schrieb das Vorwort zu Der gelbe Fleck, das bereits 1936 die systematische Entrechtung und Gewalt gegen Juden dokumentierte. „Revisionisten“ versuchen heute oft, diese frühen Zeugnisse der NS-Verfolgung als Greuelpropaganda abzutun.

Der Krieg der viele Väter hatte, Gerd Schultze-Rhonhof

Der Autor versucht sich an dem Beweis, „die anderen“ seien für den Krieg verantwortlich und kann dies nur vertreten, weil er sehr eigenwillig mit den Quellen umgeht.

Die Auflösung des osteuropäischen Judentums, Walter N. Sanning (d.i. Wilhelm Niederreiter)

Der „Revisionist“ Walter N. Sanning dachte wohl, er könne mit Zahlen herumfuchteln, bis keine Juden zum Ermorden mehr da waren. Da hat er sich verrechnet.

Die verbotene Wahrheit, Horst Mahler

Der Holocaustleugner Horst Mahler schrieb einen Text voller falscher Behauptungen.

Die Krematorien von Auschwitz, Jean-Claude Pressac

Der „Revisionist“ Pressac wollte es genau wissen, forschte nach und kam zu dem Schluss, dass der Massenmord in Gaskammern tatsächlich geschehen ist.

Die ZEIT lügt, Otto Ernst Remer (Hrsg.) und Germar Rudolf

Ein Gemeinschaftswerk des Altnazis und seines chemiekundigen Helfers, das wenig Neues enthält.