Leserbriefe „… denke auch, dass Sie ein Zionist sind …“
Meine durchaus fragwürdige Seite
Thomas G. schreibt:
Herr Langowski
Ich habe mir Ihre durchaus fragwürdige Seite mal zu Gemüte geführt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Sie nicht viel Ahnung von Geschichte haben.
Dennoch werde ich Ihre Seite zu meiner Linkliste hinzufügen, um den Menschen vor Augen zu führen, wie schlecht die Beweisführung der „Holocaust“-Freunde ist.
Ihnen mangelt es Objektivität und der Bereich „NS-Dokumente“ ist reinster Unfug..
Wie wäre es wenn Sie Originaldokumente benutzen würden, die nicht „nachgeschrieben“ wurden?
Dies bezieht sich auf die Website ns-archiv.de, auf der ich einige Dokumente zum Naziregime anbiete. Da gibt es beispielsweise eine Meldung über die Vernichtung von 363.211 Juden, sogar als Faksimile. Ist das nicht nicht original genug?
Oder die Aussage von Ernst Biberstein, der schildert, wie er eine Exekution mit Hilfe von Gaswagen beaufsichtigt hat. Nicht original genug?
Oder der sogenannte Reichenau-Befehl über „die Notwendigkeit der harten, aber gerechten Sühne am jüdischen Untermenschentum“, auch als Faksimile. Immer noch nicht original genug?
Die Behauptung, diese Dokumente seien „nachgeschrieben“, ist ziemlich sinnfrei. Viele Dokumente werden erst nach dem jeweiligen Ereignis verfasst, ob es sich um Geständnisse, Urteile, Erklärungen oder Berichte handelt. Würde der Herr denn behaupten, sein Auto sei gar nicht demoliert worden, und auf alle Forderungen gegenüber der gegnerischen Versicherung verzichten, nur weil die Polizei das Protokoll erst nach dem Unfall aufgenommen hat? Oder meint er vielleicht, dass es Abschriften gab? Auch das ist ein völlig normaler Vorgang, wenn mehrere Stellen gleichzeitig ein bestimmtes Dokument benötigen.
Mir scheint aber eher, der Leserbriefschreiber wollte andeuten, die Dokumente seien gefälscht. Die Beweislast dafür läge allerdings bei ihm, und er weiß genau, dass er diesen Beweis nicht führen kann. Daher die schwammige Formulierung.
Da auch aus meiner Familie die Grosseltern im KZ waren, weil sie Kommunisten waren, aber selbst nie die masslosen Unterstellungen wie Vergasungen miterlebten oder dergleichen, sehe auch ich mich zu dem Thema hingezogen und bin der Meinung, es muss Alles aufgeklärt werden.
Der Herr meint offenbar, was seine Angehörigen nicht erlebt haben, sei auch nicht passiert. Wenn das geht, dann geht auch: Falls Herr G. den Mauerfall nicht zufällig persönlich miterlebt haben sollte, muss er wohl damit leben, dass die Sperranlagen samt der DDR dahinter noch existieren.
Übrigens wurden Kommunisten in Lagern interniert und ermordet, in denen nicht zwangsläufig auch Massenvergasungen von Juden stattgefunden haben. In Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II) wurden die Opfer beispielsweise direkt vom Bahnsteig (der Rampe) in die Gaskammern getrieben, was von dem mehrere Kilometer entfernten Stammlager (Auschwitz I) aus natürlich nicht zu beobachten war.
Die Schlussfolgerung, dass nicht passiert sein könne, was die Großeltern nicht gesehen haben, ist nicht haltbar.
Das wichtigste Argument scheint aber dieses zu sein:
Ich denke auch, dass Sie ein Zionist sind, denn ihre Beweisführung ist lächerlich.
MfG
Thomas G.
Verstehe ich das richtig? Wer eine lächerliche Beweisführung vorlegt, müsse Zionist sein? Wenn da mal nicht Ernst Zündel wütend aus dem Grab steigt.