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Die Literatur der Auschwitzleugner

Germar Rudolf, gesammelte Werke

Germar Rudolf
Germar Rudolf

Germar Rudolf ist einer der produktivsten Autoren des "revisionistischen" Zitierkartells. Unter mindestens einem halben Dutzend Pseudonymen schreibt er und zitiert - am liebsten sich selbst.

Besonders skurril wird dies, wenn Ernst Gauss (Germar Rudolf) ein Buch mit einem Beitrag von Manfred Köhler (Germar Rudolf) herausgibt, der sich seinerseits in einer Fußnote artig bei Ernst Gauss (Germar Rudolf) für die Überlassung von Material bedankt, um ein paar Fußnoten später auf Germar Rudolf (Germar Rudolf) Bezug zu nehmen.

Ohne Unterscheidung zwischen Germar Rudolf und seinen literarischen "Ablegern" sollen hier die folgenden Werke behandelt werden:

  1. Der Rudolf-Report
  2. Grundlagen zur Zeitgeschichte
  3. Vorlesungen zur Zeitgeschichte
  4. Die ZEIT lügt

Erwähnenswert ist vielleicht noch Germar Rudolfs Begründung für die Entscheidung, den Text Die ZEIT lügt unter vier verschiedenen Pseudonymen zu schreiben:

My conclusions were that one obviously had to be at the same time an engineer, a chemist, a toxicologist, a historian and a perhaps even an barrister to be accepted as an expert witness at a German court. The legal process being so perverted in Germany, we decided to mock it by inventing a person with all these features, but then we realized that this would be a bit unrealistic, so we split that person into many.

[Ich zog daraus den Schluss, dass man offensichtlich gleichzeitig Ingenieur, Chemiker, Toxikologe, Historiker und vielleicht sogar zugelassener Anwalt sein muss, um von einem deutschen Gericht als Sachverständiger akzeptiert zu werden. Das pervertierte juristische Prozedere in Deutschland wollten wir verspotten, indem wir eine Person erfanden, die alle diese Qualitäten in sich vereinigt, doch dann wurde uns klar, wie unrealistisch dies wäre, so dass wir mehrere Personen einführten.]

Germar Rudolf in Postscript ...[1]
(Übersetzung JL)

"Anders ausgedrückt", so erklärt Richard Green auf der zitierten Web-Seite, "hat Rudolf eine Person mit falschen Referenzen erfunden, um seiner Argumentation Glaubwürdigkeit zu verleihen." Richard Green bewertet dies als "Beleg für intellektuelle Unredlichkeit der übelsten Sorte."

Man möchte ihm beinahe entgegenhalten, dass er wohl noch nicht viel aus Germar Rudolfs Feder gelesen hat. In den hier besprochenen Schriften finden sich noch einige weitere drastische Beispiele für die erwähnte Art von Unredlichkeit.





Quelle:

  1. Richard J. Green
    Externer LinkPostscript to Chemistry is not the Science: Rudolf's Character Suicide

Literatur:

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© Jürgen Langowski 2016