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Arbeitsblatt eines Handwerkers

"... und Fußboden betonieren in Gaskammer ..."

Ein Dokument, das mehr als deutlich zeigt, zu welchem Zweck die Bauten in Auschwitz gedient haben, ist das erste Dokument auf dieser Seite. Es ist ein Arbeitsblatt, in dem es heißt:

Fußboden Aufschüttung auffüllen, stampfen
und Fußboden betonieren in Gasskammer[!].

Fußboden betonieren in Gaskammer
Fußboden betonieren in Gaskammer

Dem Blatt ist auch zu entnehmen, um welche Baustelle es sich gehandelt hat: Es war die "Einäscherungsanlage 4". Gemeint ist damit eins der Krematorien, in denen sich die Gaskammern befunden haben.

1 Gasdichte Tür
1 Gasdichte Tür

Ein weiteres aufschlussreiches Dokument ist diese Inventarliste aus dem Krematorium II. Dort sind unter anderem aufgeführt:

1 gasdichte Tür, 14 Brausen

Vergasungskeller
Vergasungskeller

Und schließlich noch dieses verräterische Schreiben, in dem von einem "Vergasungskeller" die Rede ist. Der "Vergasungskeller" ist die Gaskammer.

Holocaust-Leugner behaupten zwar gelegentlich, mit "Vergasungskeller" sei eine Anlage gemeint, in der Koks vergast und zur Energieerzeugung eingesetzt wurde; doch die Antwort auf die Frage, wo sich diese Anlage befunden haben soll und anhand welcher Pläne und Bauaufträge ihre Existenz bewiesen werden kann, bleiben die rechtsextremistischen Geschichtsfälscher schuldig.

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© Jürgen Langowski 2016