Holocaust-Referenz
Argumente gegen Auschwitzleugner

KGH: Wir können Gesprächskultur

Oder was man sich so unter Kultur vorstellt.

Update 2026: Dies ist der letzte Teil einer etwas einseitigen Auseinandersetzung mit dem KGH im Usenet. Der Konservative Gesprächskreis Hannover wollte wohl doch keine Gespräche und hat auf zahlreiche Nachfragen und Diskussionsangebote nicht reagiert. Irgendwann ist dann dort jemandem der Kragen geplatzt. Die unten nachzulesende Kurzschlussreaktion der Gruppe habe ich schon damals auf dieser Website dokumentiert.

Eine Weile später wurden die Beiträge des KGH etwas spärlicher, bis er sich schließlich ganz zurückgezogen hat.


Der im Anschluss vollständig wiedergegebene Usenet-Beitrag stellt die bisher einzige Reaktion des KGH auf die Fragen nach seiner politischen Position dar. Die ersten Zeilen stammen von H. G. Schilling, dem Vorsitzenden des KGH, der Abschnitt danach ist ein Artikel des Teilnehmers „Hajott“, der aus der Sicht des KGH offenbar genau das enthielt, was der KGH mir antworten wollte.

Bemerkenswert ist neben den vielen phantasievollen Aussagen über meine Person der durchaus zutreffende Hinweis, dass „Langowski auch für andere Holocaust-Organisationen tätig“ sei [die ADL gehört übrigens nicht dazu].

Aber sicher doch. Ich halte es nämlich für wichtig, den Lügen und Geschichtsfälschungen der Holocaust-Leugner zu widersprechen. „Hajott“ und mit ihm die Herren vom KGH halten das offenbar für ehrenrührig; anders kann dieser „Vorwurf“ kaum gemeint sein.


Liebe Netzgemeinde,

wer ist denn überhaupt dieser Langowski? Ist der im Besitz der absoluten Weisheit? Anbei ein Text aus Januar 1999, kann das jemand inhaltlich bestätigen?

Gruß
Horst Schilling KGH e.V.

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From: „Hajott“

Wer ist jener Jürgen Langowski, der hier für sich regelmäßig in Anspruch nimmt, Wörter, Sätze und Absätze anderer Poster aus ihrem Zusammenhang zu lösen und umzuinterpretieren?

Jürgen Langowski wohnt im Ruhrgebiet (PLZ 58xxx) und ist ein drittklassiger Übersetzer von Phanta-sieromanen, von Trivialliteratur, von Schund. Das alleine aber scheint ihn nicht auszufüllen. Als Ge-gengewicht zu der zukünftigen Welt, in der sich seine Arbeit abspielt, befasst er sich privat mit der Vergangenheit - konkret mit zwölf Jahren deutscher Vergangenheit, nämlich mit den Jahren 1933-45. Er gehört der »A(nti) D(efamation) L(eague)« an, einer professionellen Verbindung, die angeblich eine "watch dog organizations that monitor hate groups and such" ist (zitiert nach » The Police Officer's Internet Directory - www.Officer.com«). Ihre Mitglieder fühlen sich anscheinend auch als eine Art (In-ternet-) Polizei, die entscheiden, was "hate groups" sind und wie man gegen sie vorgeht. Wie ich al-lerdings schon am 24. Mai 1997 in 33863321.229060@ news2.wave.co.nz zur Diskussion stellte, scheint es sich bei jener Verbindung eher um eine Anti-Deutsche Liga zu handeln.

Darüber hinaus ist Jürgen Langowski auch für andere »Holocaust-Organisationen« tätig, z.B. für »The Holocaust History Project« (http://www.holocaust-history. org/).

Die Praktiken, die er in seinen Desinformations- und Defamierungskampagnen zum Einsatz bringt, sind immer die selben: Es wird eine Artikel-Passage aus seinem Zusammenhang entfernt, mehr oder weniger sinnlos uminterpretiert und von jetzt an als Tatsachenbehauptung in den Raum gestellt. Dazu nur ein paar Beispiele aus der jüngsten Zeit:

Baier: Das ist jedenfalls der Norbert,
der geschrieben hat:
"Schindler's Liste müßte in der Tat
verboten werden."
(Message-Id:<6JFJn5041wB@ normarz.snafu.de>).

„Hajott“: Das ist, laut Deiner Darstellung, seine
Meinung dazu. Was ist dagegen einzuwenden?

Langowski: Das ist bis hierhin noch keine Lüge, sondern nur
eine Sympathiekundgebung für den Amateurzensor
„Normarz“, denn „Hajott“ hat hier lediglich
gesagt, daß er keine Einwände hat, wenn Herr
„Normarz“ einen Film verbieten möchte.

Meine Feststellung, daß ich keine Einwände dagegen habe, wenn auch
„Normarz“ seine Mei-nung sagen darf, wird von Langowski
dahingehend uminterpretiert, daß ich keine Einwände gegen das Verbot
eines Films hätte.

Man muß hier im übrigen fragen, warum „Normarz“ so darauf beharrt, daß diese Leute Juden gewesen wären - denn „Normarz“ hat doch gar nichts gegen Juden, nicht wahr? [jlangowski@ gmx.de (Juergen Langowski) in 368d8e67.12209676@ personalnews.germany.eu.net]

Jürgen Langowski impliziert hier, daß wer darauf hinweist, daß eine Person Jude ist, etwas gegen Juden habe. Der selbe Jürgen Langowski ist aber nicht in der Lage, die ihm mehrfach und seit Jahren gestellte Frage, was denn seiner Meinung nach ein Jude sei, zu beantworten. Jürgen Langowski ist einer der übelsten Hetzer in der de.soc.politik.*-Hierarchie.

- „Hajott“ -

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Quellen und Verweise

  1. Der Konservative Gesprächskreis Hannover (KGH)
  2. 1. Anfrage an den KGH vom 28.1.1999
  3. „Wir veröffentlichen Kritik“. Oder auch nicht.
  4. KGH verlinkt (2. Anfrage an den KGH)
  5. Eine Meldung vom Arbeitskreis Funk und Fernsehen
  6. KGH: Ein Beitrag zur konservativen Gesprächskultur